Der Baukörper vermittelt zwischen Bestand und Erweiterung und stärkt die Gesamtstruktur des Campus.
Der Entwurf von Bär Stadelmann Stöcker Architekten orientiert sich am denkmalgeschützten Bestand und übersetzt dessen Maßstäblichkeit und Materialität in eine zeitgemäße Architektursprache. Die fein differenzierte Fassadengestaltung greift die Tektonik der Umgebung auf und führt sie in abstrahierter Form weiter.
Im Zentrum des Gebäudes steht das Atrium als verbindendes Raumelement. Seine Qualität wird wesentlich über das einfallende Tageslicht definiert. Die Überkopfverglasung mit OKASOLAR S übernimmt dabei eine doppelte Funktion: Sie lenkt das Licht gezielt in die Tiefe des Raumes und begrenzt gleichzeitig solare Wärmeeinträge. Die gerichtete Struktur des Systems ermöglicht eine gleichmäßige, blendarme Ausleuchtung bei partieller Durchsicht – ein wesentlicher Beitrag zur räumlichen Orientierung und Aufenthaltsqualität.
Im Zusammenspiel mit der sukzessiven Sanierung des Bestands entsteht ein Ensemble, das Alt und Neu selbstverständlich miteinander verknüpft und robuste räumliche Voraussetzungen für zeitgemäße Lernlandschaften schafft.



