Der Entwurf des renommierten Architekten Michalis Souvatzidis greift die sanften Formen des mediterranen Terrains von Böotien auf und integriert sich harmonisch in die Natur. Das 2007 eröffnete Museum wurde später restauriert und mit Bedacht erweitert. Der neue Gebäudeteil verbindet sich nahtlos mit dem Bestand und schafft auf 2.692 Quadratmetern – zur Hälfte in halb offenen Bereichen – ein fliessendes Raumgefüge. Bei den Bauarbeiten entdeckte antike Funde wurden bewahrt und in die Ausstellung eingebunden.
Besonders markant sind die pyramidenförmigen Oberlichter mit 100 Quadratmetern OKALUX. Integrierte Kapillareinsätze in dem Isolierglas lenken das intensive mediterrane Sonnenlicht sanft ins Innere und streuen es gleichmässig, wodurch eine angenehme Lichtstimmung entsteht. So unterstreicht das Design die Geometrie des Gebäudes und zeigt, wie präzise Technik und architektonisches Gespür miteinander verschmelzen.


