Im Mittelpunkt des Projekts stand die energetische Optimierung eines historischen Gebäudeteils, ohne dessen architektonischen Charakter zu beeinträchtigen. Zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Raumklimas wurde die Gebäudehülle dieses Bereichs umfassend gedämmt. Besonderes Augenmerk galt der historischen „Zweiten Gemäldegalerie“ (Tweede Schilderijenzaal), deren Verglasung im Rahmen der Sanierung erneuert wurde.
Zum Einsatz kam OKALUX+ Isolierglas, das speziell für die hohen Anforderungen an Tageslicht und den Schutz wertvoller Kunstwerke entwickelt wurde. Die im Scheibenzwischenraum integrierten Kapillarplatten streuen das Tageslicht gleichmässig tief in die Ausstellungsräume. Dadurch werden harte Schatten vermieden und optimale Bedingungen für die Präsentation empfindlicher Exponate geschaffen.
Gleichzeitig bleibt der historische Charakter des Raums vollständig erhalten: Die moderne Oberlichtverglasung ist von innen hinter der historischen, mattierten Deckenverglasung nahezu unsichtbar. Das Projekt zeigt, wie innovative Glaslösungen den Erhalt historischer Bausubstanz mit zeitgemässer Energieeffizienz verbinden können.


